Grüne unterstützen Kita-Landeselternvertretung

16.10.2013

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Heute hat die Landeselternvertretung für Kindertagesstätten ihren Forderungskatalog mit den Zielen einer kostenfreien Kinderbetreuung und Optimierung der Betreuungslandschaft vorgestellt und den Thüringer Landtagsfraktionen übergeben. Eine der Hauptforderungen der Landeselternvertretung ist es, die beitragsfreie Kinderbetreuung in den Thüringer Kindertagesstätten bis zum Jahr 2016 sicherzustellen. Dazu erklärt Astrid Rothe-Beinlich, bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Der Forderungskatalog der Kita-Landeselternvertretung ist ein wichtiges Signal an die Thüringer Politik, insbesondere die Qualität und die Frage der Zugangsgerechtigkeit zu Kindertagesstätten nicht aus dem Blick zu verlieren. Wir werden daher diese Forderung gern gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Thüringer Bildungsausschuss zur Sprache bringen. Sicherlich ist es wünschenswert, Bildung von Beginn an beitragsfrei für jedes Kind zur Verfügung zu stellen. Allerdings müssten die Kosten von derzeit etwa 85 Millionen Euro dann durch das Land übernommen werden. Sicherlich ist dies angesichts des zurückgehenden Landeshaushaltes nicht von heute auf morgen zu schaffen. Das perspektivische Ziel der Beitragsfreiheit teilen wir jedoch durchaus, insbesondere unter der Maßgabe, dass es sich bei Kitas um Bildungseinrichtungen handelt.“

Die bündnisgrüne Bildungspolitikerin unterstützt insbesondere die Forderungen der Kita-Landeselternvertretung, hohe fachliche Standards in der frühkindlichen Bildung zu garantieren und die frühkindlichen Bildungseinrichtungen auch inklusiv im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu gestalten.

„Damit dies gelingt, braucht es eine verstärkte inklusive Ausrichtung der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung und vor allem auch genügend berufsbegleitende Weiterbildungsangebote“, erläutert Astrid Rothe-Beinlich weiter.

„Auch einem Verbandsklagerecht für die Kita-Landeselternvertretung stehen wir positiv gegenüber, denn dies führt weg von der Privatisierung von Problemlagen. Wir verbinden damit die Erwartung, dass die Elternvertretungen dann besser und stärker in Entscheidungen eingebunden werden, was wir für richtig halten. Allerdings muss auch die Elternvertretung als Verband insgesamt gestärkt werden“, schließt die Grünenpolitikerin.

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